Reisebericht 2016

Reisebericht Chartertörn vom 24.08. bis 04.09.2016
Wir, eine Truppe von 10 Personen aus dem Raum Stuttgart und Rostock sind am 24.08.2016 am späten Nachmittag in Eckernförde und nicht wie geplant in Flensburg an Bord der Freddy gegangen und wurden dort herzlich von Skipper Ralph und Bootsfrau Elisabeth empfangen.

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Nachdem sämtliches Gepäck und die notwendige Verpflegung verstaut und die Kojen bezogen waren gab es erst einmal eine Einweisung durch den Skipper. Danach wurde auch schon in Richtung Flensburg abgelegt, wo wir am nächsten Tag die nach Sonderborg führende KC-Regatta mitsegeln wollten. Es wurde eine wunderschöne Nachtfahrt bei gutem Wind und guter Sicht sowie einer tollen Stimmung an Bord. Flensburg erreichten wir in den frühen Morgenstunden. Nach einer kurzen Ruhephase ging es auch schon wieder los zum Start der Regatta bei herrlichem Sonnenschein. Leider war der Wind der „Freddy“ nicht holt, er war zu schwach und wie sollte es anders sein, wir waren eines der letzten Schiffe im Ziel Sonderborg.
Weiter ging es am nächsten Tag unter Motorkraft Richtung Aabenraa zur Startlinie der zweiten Etappe der Regatta. Leider war auch diesmal sehr wenig Wind an der Startlinie und es gab eine Startverschiebung. Diese wurde gut genutzt in dem gebadet wurde und das Schiff einmal aus einer anderen Perspektive angeschaut wurde. Schlussendlich wurde gestartet und auch wir erreichten die Ziellinie. Tja, erster sind wir nicht geworden, doch wir hatten viel Spaß auf der Regatta.
Anschließend ging es leider unter Motor zurück nach Sonderborg. Am nächsten Tag wurden wir aber durch guten Wind und wibericht-2eder schönen Sonnenschein entschädigt. Es ging unter „Vollzeug“ nach Bagenkop einem ehemaligen Fährhafen auf Langeland. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer erfrischenden Dusche in den sehr sauberen Sanitäranlagen ging es Richtung Heiligenhafen, natürlich waren wieder alle Segel gesetzt. Unser Skipper legte genau vor einem Fischrestaurant an, welche wir auch gleich stürmten! So ein frisches Fischbrötchen ist doch tierisch lecker.
Die weiblichen Mitglieder der Crew wollten erst einmal am nächsten Tag shoppen gehen und es wurde beschlossen gegen Mittag Richtung Orth auszulaufen, wo wir durch einen sehr lieben und freundlichen Hafenmeister begrüßt und eingewiesen wurden.
Kappeln war unser nächstes Ziel. Gestartet sind wir mit leichtem Wind und hatten wieder alle verfügbare Segel gesetzt. Leider schlief der Wind ein und wir mussten den Motor zu Hilfe nehmen. Auch in Kappeln, so wurde uns erklärt, ist es Pflicht zum dortigen Fischhändler zugehen. Ja, dieser Rat war gut, es gab lecker Bismarckhering, so frisch wie wir es im Süden nicht kennen.bericht-3
Nächste Station war Laboe. Hier sind wir im Ehrenmahl und dem
dortigen Museums- U-Boot gewesen. was doch sehr beeindruckend
und auch beklemmend war.
Schwups und schon war der letzte Tag unsers Törns da und wir
„dampften“ zum Endpunkt Eckernförde. Leider konnte diese Etappe
nicht gesegelt werden da der Wind aus der falschen Richtung kam.
Dies war unsere zweiter großer Törn auf der Freddy, der uns bei
allem Komfort und der ruhigen und umsichtigen Schiffsführung durch
Ralph und Elisabeth uns „Südländern“ wieder unheimlich viel Spaß und Freude gemacht hat.
Ohne Frage, auch im nächsten Jahr werden wir hoffentlich mit der Freddy wieder auf Tour
gehen können, denn wir haben uns bereits dafür schon angemeldet.